Unser Vorhaben

Mit seiner zentralen Lage im Dorf bildet die Kirche den natürlichen Kristallisationspunkt für die dort lebenden Menschen.

 

In und über der Ruine der alten Kirche soll daher ein modernes Gotteshaus entstehen, das bei hoher ästhetischer Qualität und geringem Energiebedarf multifunktionalen Ansprüchen gerecht wird und mit geringen Betriebskosten unterschiedliche Aufgaben zu jeder Jahreszeit erfüllen kann: Als Stätte der Verkündigung des Wortes Gottes sollen in ihr Gottesdienste verschiedener Größenordnung sowie Kasualien (Trauungen, Taufen, Trauerfeiern) gefeiert und Christenlehre abgehalten werden - ebenso wie auch alle anderen Aufgaben eines Gemeindehauses wahrgenommen werden können.

 

Zugleich soll sie einen angemessenen Raum schaffen für kulturelle Veranstaltungen in Nottleben (z.B. Konzerte) und neue Möglichkeiten für soziales Engagement eröffnen. Viele Ideen wurden hierfür zusammengetragen, wie z.B. Treffpunkt für Senioren und Kinder-Kirchencafe, Jugendclub mit flexibler Erweiterungsmöglichkeit, ggfs. als Einkehr-Cafe für Radwanderer.

 

Soweit irgend möglich, sollen natürliche und bodenständige Baumaterialien (Naturstein, Holz) Verwendung finden. Die Innenraumgestaltung soll in Farbe und Symbolik dazu beitragen, der frohen Botschaft des Wortes Gottes Ausdruck und emotionale Kraft zu verleihen.

 

Die elektrische und sanitäre Ausstattung der Kirche muss so dimensioniert und angeordnet sein, dass sie der Aufgabenvielfalt des Neubaus gerecht wird.

Nutzung

Gemäß der oben genannten Aufgaben wird im Zusammenwirken von Kirchengemeinde, politischer Gemeinde, Kirchspiel und Förderverein ein detailliertes Nutzungskonzept entwickelt, das sowohl die in Nottleben bereits vorhandenen Einrichtungen (Bürgerhaus, Haus der Vereine, Gastwirtschaft) berücksichtigt.

 

Ziel dieser gemeinsamen Nutzungsentwicklung ist, für alle Einwohnerinnen und Einwohner Nottlebens und ihre Gäste unabhängig von ihrer Kirchenzugehörigkeit einen qualitativ hochwertigen, ganzjährig nutzbaren, in unterschiedlichen Größen für verschiedene Nutzungsarten verfügbaren Versammlungsort zu schaffen, der auch und gerade in einer teilweise säkularisierten Umgebung einheits- und identitätsstiftend auf den Ort und das Kirchspiel wirkt.

 

Diese gemeinsame Nutzung als Ortszentrum soll auf der Grundlage einer mit der politischen Gemeinde abzuschließenden vertraglichen Vereinbarung erfolgen.

Projektrealisierung

Im Jahr 2014 fand ein von der Landeskirche finanzierter Wettbewerb für Studenten der Bauhaus-Universität Weimar statt, der zur Ideenfindung für das bauliche Konzept der neuen Kirche dient.

 

Daraus wurde von der Kirchgemeinde, dem Förderverein und Verantwortlichen der Kirche eine Aufgabenstellung für Architekten entwickelt. Vier Architekturbüros haben sich um die Planung und Umsetzung des Vorhabens Anfang 2015 beworben.

Finanzierung

Mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln werden die Kirchengemeinde Nottleben und der „Fördervereinder Kirche St. Peter und Paul“ zur Finanzierung des Vorhabens beitragen. Auch die politische Gemeinde Nottleben hat finanzielle Unterstützung im Rahmen des ihr Möglichen zugesagt. Gleiches gilt für den Kirchenkreis Erfurt. Angesichts des Volumens dieses Vorhabens wird es aber notwendig sein, weitere Finanzquellen etwa von Seiten der Landeskirche (Evangelische Kirche in Mitteldeutschland/EKM), des Landkreises Gotha und der Thüringer Landesregierung zu erschließen. Besonders wichtig wird auch sein, private Sponsoren w.z.B. Stiftungen und Privatpersonen zu gewinnen, sich an diesem für Ort und Region so wichtigen und in seinem inhaltlichen Zuschnitt derart zukunftsorientierten Kirchenprojekt zu beteiligen.